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Lieber Leser,

nach fünf Jahren Männernotruf haben wir uns entschlossen, dieses Angebot nicht mehr fortzusetzen. Es waren neue Herausforderungen auf uns.

Gott sei Dank! Wir konnten etwas daran mitwirken, dass es nun ein bundesweites Männerberatungsnetzwerk gibt.

http://www.maennerberatungsnetz.de/

Hier bekommen Männer Hilfe und das vielleicht sogar fast vor Ort. Wir wünschen uns sehr, daß dieses Beratungsnetzwerk weiter wächst. Mitstreiter, Unterstützer und Akteure gefunden werden.

In Gera konnte die erste Gewaltschutzwohnung für von Gewalt betroffene Männer bereits  eingeweiht werden. Hoffentlich folgen noch viele weitere.

Vielen Dank an die Leute von Gleichmaß e.V., die maßgeblich diese Arbeit vorangebracht haben.

https://gleichmass.wordpress.com/

Wir wünschen uns, dass sich die öffentliche Diskussion um häusliche Gewalt nicht mehr einseitig gegen Männer richtet und auch Frauen als Täterin die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

 

NDR/RB-Fernsehen

Montag, 19. März 2011, 22.00-22.45 Uhr

„45 Min – Von der Mutter missbraucht“

Ein Radio Bremen-Film von Alexander Tieg und Florian Weiner

http://www.radiobremen.de/unternehmen/presse/fernsehen/missbraucht100.html

 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/suche/m%C3%A4nnerhaus

So arbeiten wir

1. Wenn du reden möchstest dann ruf den Männernotruf  (0160/2180857) an

Wir werden ein beratendes Erstgespräch mit dir führen und gemeinsam überlegen, wie und wo du vor Ort weitere Hilfe bekommen kannst. Dieses Gespräch wird in der Regel 30 bis 45 Minuten dauern.

2. Schick eine SMS mit deiner Festnetznummer an den Männernotruf (0160/2180857)

Um das Telefonat so kostengünstig wie möglich zu halten kannst du eine Festnetznummer per sms an den Männernotruf (0160/2180857) schicken, unter der wir dich erreichen können. Wir rufen dich dann über eine Flatrate zurück und führen mit dir ein Erstgespräch.

2. Wenn du nicht reden möchtest, dann schick eine Email an Maennernotruf@gmx.de

Schreib ohne Punkt und Komma, unzensiert und frei von der Leber weg was du zu sagen hast. Wir werden dir zeitnah antworten. Wenn du deine Festnetznummer hinterlegst, rufen wir dich zurück und führen mit dir ein Erstgespräch.

3. Es besteht die Möglichkeit via Internet z.B. über facebook u.a., direkt zu kommunizieren.

Dazu müssen wir einen Zeitpunkt absprechen, an dem wir gemeinsam online sein wollen und abklären, welches Medium wir gemeinsam nutzen können. Dies sollten wir in einem kurzen Erstgespräch festlegen. Dazu musst du dich beim Männernotruf  (0160/2180857) melden.

4. Wir beraten dich in allen Lebensfragen, wollen aber insbesondere dann Ansprechpartner für dich sein, wenn du Opfer von Gewalt durch eine Frau geworden bist.

Wir wissen, dass es für dich schwer sein wird in Worte zu fassen was dir wiederfahren ist. Dennoch möchten wir dir Mut machen den Schritt zu wagen. Nimm persönlichen Kontakt mit dem Männernotruf (0160/2180857) auf.

5. Menschen, die es schaffen über für sie schwierige Lebensereignisse zu sprechen beginnen damit einen Heilungsprozess.

Der Männernotruf (0160/2180857)  kann dir bei diesem ersten Schritt helfen. Wir sind aufgrund unserer Ausbildung, Berufs- und Lebenserfahrung in der Lage, dir in deiner Situation eine erste Hilfe zu bieten.

6. Wir vom Männernotruf  (0160/2180857) hören dir einfühlsam zu.

Wir bewerten deine Aussagen und die schwierigen Ereignisse nicht. Es ist nicht unsere Aufgabe zu urteilen. Aber wir wollen dich motivieren und stärken, damit du wieder Kraft für die vor dir liegenden Notwendigkeiten bekommst.

7. Wenn du möchtest bereitet der Männernotruf (0160/2180857), gemeinsam mit dir, die nächsten möglichen Schritte vor und begleitet dich eine Zeit lang beratend.

Persönliche Unterstützung können wir nur dann leisten, wenn du im Großraum Braunschweig zu Hause bist. Wir werden uns aber bemühen, dir auch Netzwerke vor Ort aufzuzeigen. Du findest in uns, soweit möglich, auch für einen vereinbarten Zeitraum einen Ansprechpartner.

8.Unabhängig von deinem persönlichen und privaten Hintergrund kannst du vom Männernotruf (0160/2180857) unterstützende Beratung erwarten.

Für die Beratung gibt es keine Vorbedingung. Deine reale Situation kannst nur  DU allein definieren und verändern. Egal, wie schwierig und überwältigend du deine Situation im Moment empfindest; es gibt Wege heraus und eine lebenswerte Zukunft für dich.

9. Solltest du mit der Beratung des Männernotrufes (0160/2180857) nicht zufrieden sein, dann teile das frei heraus mit. Manchmal stimmt  „die Chemie“ miteinander nicht. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, dich mit den von uns dann benannten Ansprechpartnern in Verbindung zu setzen.

10. „Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen die Macht“.

Befreie dich von Schuldzuweisungen und werde wieder zum Akteur deines eigenen Lebens. Ein Anruf beim Männernotruf (0160/2180857) kann ein erster Schritt sein, dem weitere folgen sollten , um dich wieder zu einem lachenden und produktiven Menschen werden zu lassen.

Fasse Mut!

Im Radiosender, na denn...

Am 3.11. 2010 konnte sich der Männernotruf im Radio vorstellen

Nach einem Interview im Regionalbüro Braunschweig des Privatsenders ffn strahlte dieser Auszüge des Interviews am Weltmännertag aus.

Vielen Dank!

 

Sehr geehrter Leser,

die Entwicklungen sind nicht mehr aufzuhalten. Wie in einem Domino kippen die Steine um, die Ihnen so lange im Weg gelegen haben.  Sie sind Opfer und konnten sich bisher keiner professionellen Hilfe anvertrauen. Das wird sich jetzt ändern!

http://www.welt.de/debatte/article10847107/Frauen-schlagen-mindestens-so-haeufig-zu-wie-Maenner.html

Die Idee des Männernotrufes haben wir  an das Refarat 408 des Bundesfamilienministeriums und an die Familienministerin selbst weitergeleitet.  Hier wird man sich den aktuellen Entwicklungen nicht länger entziehen können.  So wie wir Frau Schröder erleben dürfen, wird sie Ihnen als Opfer häuslicher Gewalt helfen wollen.

Wenden Sie sich bereits jetzt verstärkt an die bestehenden Netzwerke, um den Bedarf deutlich zu machen. Wenn Sie selbst diesen Schritt  nicht wagen, dann haben Sie unser vollstes Verständnis. Sie wollen nicht vorgeführt und nicht wiederum zum Opfer von Netzwerken werden, die noch kein Verständnis für Ihre Situation haben.

In diesem Fall bitten Sie Angehörige sich für Sie einzusetzen. Uns erreichen Anrufe von Großmüttern, Schwestern, Zweitfrauen, die in großer Sorge um ihre Liebsten sind. Vertrauen Sie sich Ihren Angehörigen an, wenn sie Opfer häuslicher Gewalt sind oder waren und bitten Sie Ihnen nahestehende Personen den ersten Schritt für Sie zu tun.

Der Handlungsbedarf wird jetzt endlich offen angesprochen. Männer als Opfer häuslicher Gewalt finden im Sinne des Opferschutzes Resonanz nicht nur in den Medien.

Der Wahrheit ins Auge schauen...

Schicken Sie uns eine Email (auch anonym), mit der Sie dokumentieren, daß Sie Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Schreiben Sie uns was Sie erlebt haben und welche Art von Hilfe Sie sich wünschen.

Wir werden Ihre Anliegen dokumentieren und Mittel und Wege finden, um Ihren Opferschutz besser gewährleisten zu können. Nehmen Sie Ihre Benachteiligung nicht einfach so hin!

Es gibt Menschen, die Ihnen helfen wollen und können. 

Treten Sie heraus aus einer Lebenslage, in der Ihnen  physisch, psychsich oder emotional Gewalt angetan wird.

Die Männerarbeit der EKD  meint, daß auch Männer Opfer häuslicher Gewalt durch Partnerin oder Mutter sind und will sich diesem Thema auf einer Fachtagung nähern. So sehen wir das auch, deshalb haben wir den Männernotruf initiiert. Auch männliche Opfer brauchen Hilfe!

Jede Medaille hat eben zwei Seiten.  Näheres hier:

Mann als Opfer

 

„Männer sind so verletzlich“ singt Herbert Grönemeyer, „bitte gib nicht auf“ ergänzt Xavier Neidoo. Männer sind auch nur Menschen, verwundbar, mit Schwächen. Ihnen steht das gesamte Gefühlsrepertoire zur Verfügung, welches einen Menschen ausmacht. Sie kommen in Krisen und es gelingt ihnen manchmal sich wie Münchhausen am eigenen Schopf wieder hinauszuziehen, aber manchmal eben auch nicht. Sie sind verletzungsoffen und können Opfer werden.

Für diese Männer könnte der „Männerotruf“ hilfreich sein.

Schreiben Sie uns unter maennernotruf@gmx.de oder rufen Sie uns  unter der Rufnummer 0160/2180857  an.


Presse: In Königswinter bei Bonn hat sich ein schreckliches Familiendrama abgespielt.Ein Vater (36) warf sich mit seinem Sohn (2) vor einen ICE, berichtet die Polizei. Beide waren auf der Stelle tot. Die Mutter fanden die Beamten tot in der Wohnung:

Das könnte die Geschichte hinter der Pressenotiz sein

Alle 9 Tage ein Familiendrama, eine Beziehungstat in Deutschland, in der das derzeitige Täter-Opfer-Schema zu kurz greift.

Wenn  der Männernotruf  in erster Linie Männer anspricht, dann deshalb, weil es für männliche Opfer in Deutschland kaum Netzwerke gibt.

In den Medien ist ein Familiendrama eine flüchtige Notiz, die unser Herz einmal kurz durchschüttelt, bevor wir das Horoskop lesen oder uns dem Feuilleton zuwenden.  Nur selten halten die Medien es für wichtig aus der Schlagzeile eine Geschichte zu machen.

In einem solchen Familiendrama mit todbringendem Ende, gibt es weitere Protagonisten:

Eine Frau und Mutter als nächste Angehörige. In 80 % der Fälle will sie die Trennung und in ebensovielen Fällen hat der Mann keine Ahnung warum, wähnt die Familienwelt in Ordnung. Hier ist Handlungsbedarf!

Eltern und Schwiegereltern, die sich um Kinder und Enkelkinder sorgen, oder das Feuer noch schüren, weil sie sich auf eine Seite schlagen, anstatt der ganzen jungen Familie zur Seite zu stehen. Sie könnten Schuztengel für die Kinder sein, wenn sie wollten und wenn man sie ließe. Hier ist Handlungsbedarf!

Anwälte die gegen Honrar bereit sind „schmutzige Wäsche zu waschen“, obwohl es in Deutschland die Cochemer Praxis, als best practice Modell, bereits seit vielen Jahren gibt. Hier ist Handlungsbedarf!

Das Jugendamt mit seinen Diplom Sozialarbeitern, in der Mehrzahl Frauen, die angeben das Wohl des Kindes im Blick zu haben. Frauen sind Mütter oder könnten welche sein, scheinbar im doppelten Sinne Fachfrau für Mutter und Kind. Wer wagt das kritisch zu hinterfragen? Hier ist Handlungsbedarf!

Das Gericht mit seinen Richtern, Verfahrenspflegern und Gutachtern, die das Recht auf ihrer Seite wähnen und doch merken einige, das ihre Hände gebunden sind und Fairness und Menschlichkeit, der gesunde Menschenverstand im Verfahren auf der Strecke bleiben können. Hier ist Handlungsbedarf!

Und Kinder, die diesem Drama schutzlos ausgeliefert sind. Jedes Kind, das Opfer eines, wie auch immer gearteten Familiendramas ist, klagt uns alle an.  Hier ist Hanldungsbedarf!


Fragen sich diese Beteiligten, welcher ihr Anteil am Tod eines 2 jährigen Kindes an der Hand seines Vater auf den Bahngleisen sein könnte? Wagen sie es der Antwort ins Gesicht zu schauen?

Mein Mann und ich finden die Situation der männlichen Opfer und solcher, die in ihrer Not zu schrecklichen Lösungen greifen,  mittlerweile unterträglich und haben uns deshalb entschlossen einen „Männernotruf“ einzurichten. Wir wollen aufmerksam machen auf die Verletzlichkeit der Männer.

Wer hier Konkurrenz mit der weiblichen Opferrolle wittert, verkennt die Situation. Jeder Mensch kann Opfer sein, unabhängig von Alter, Hautfarbe, Nationalität oder GESCHLECHT.

Wir wollen nicht, daß Männer (oder Frauen) in eine solche Zwangssituation geraten und sich selbst oder Familienangehörigen Gewalt antun.  Wir möchten einen Anstoß für mehr Unterstützungsangebote für seelisch und emotional in Not geratene Männer sein.

Auf ein persönliches Wort

Wir möchten mit diesem Blog Männern in Not helfen und bitten um Kommentare, Anfragen, Anregungen und Unterstützung, damit der Männernotruf professionell und kraftvoll realisiert werden kann. Vielleicht erweitern Sie das männerkoopeerative und -unterstützende Netzwerk und gründen auch in Ihrer Region einen „Männernotruf“.

Der MännerNotruf wird derzeit ehrenamtlich geführt. Wir fordern jedoch einen bundesweiten kostenfreien Männernotruf  und eine Hilfenetzwerk, ähnlich den Frauennetzwerken, um Männern  fachlich qualifiziert und mit öffentlicher Förderung helfen zu können.

Der Mann ist Mensch und als solcher verletzlich. Opferhilfe ist Hilfe ohne Ansehen der Person!

Monika und Harald Ebeling